Anton Rieder etabliert sich zunehmend als gefragter Experte für die digitale Transformation im Bauwesen. Gleich bei zwei hochkarätigen Branchenevents überzeugte er mit innovativen Lösungsansätzen und kritischen Perspektiven.
Systematisierung als Erfolgsrezept
Beim renommierten BRZ-Mittelstandsforum in Berlin präsentierte Rieder seinen Vortrag „Warum Bauleiter mit dem Bob fahren sollten". Seine zentrale These: Strukturierte, digital gestützte Prozesse erzielen auch bei individuellen Projekten bessere Resultate als traditionelle Einzelfertigung. Die intelligente Kombination aus methodischer Standardisierung und Software steigert Präzision, verkürzt Bauzeiten und minimiert Fehlerquoten erheblich.
Mut zur Vereinfachung
Bei den Bautagen 2025 in Loipersdorf wirkte Rieder sowohl als Referent als auch als Podiumsdiskutant mit. Im Zentrum standen explodierende Kosten, intelligente Normabweichungen und der Gebäudetyp E als Antwort auf überkomplexe Vorschriften. Seine klare Forderung: Das Bauen muss einfacher werden. Standards gehören auf den Prüfstand. Die Branche braucht mehr Digitalisierung und Produktivität.
Dialog als Motor
Beide Veranstaltungen demonstrierten Rieders Stärke im fachlichen Austausch. Ob in Berlin beim Thema KI-gestützte Kalkulation oder in Loipersdorf bei der Diskussion klimaverträglicher Bauweisen – sein Credo bleibt konstant: Optimierung entsteht durch Dialog, Mut zur Effizienz und den Willen, etablierte Prozesse kritisch zu hinterfragen.